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Manifestieren - Was ist das?

Vielleicht bist du mit dem Gesetz der Anziehung vertraut, das durch den Bestseller “The Secret“ im Jahr 2006 erst richtig bekannt wurde. Dieses Gesetz wird auch das Gesetz der Resonanz genannt und spielt eine Rolle beim Manifestieren. Es wird davon ausgegangen, dass Gleiches Gleiches anzieht. Es besagt, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen unserer inneren Gedanken- und Gefühlswelt mit unseren äußeren Lebensumständen gibt.

So gibt es Zitate in diesem Zusammenhang, die wir alle kennen:

„So wie du in den Wald hineinrufst, schallt es auch heraus.“

Deutsches Sprichwort

„Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab.“

Marcus Aurelius

„Egal ob du denkst, du kannst es, oder du kannst es nicht, du wirst recht behalten.“

Henry Ford



Unsere Energie fließt immer dorthin, wo unsere Aufmerksamkeit ist. Wenn wir nun unsere Aufmerksamkeit und unseren Fokus auf die Dinge richten, die uns im Leben nicht oder wenig dienen, wird es uns schwer fallen, ein erfülltes Leben zu kreieren und unsere Ziele zu erreichen.


Laut dem Resonanzgesetz oder dem Gesetz der Anziehung erzeugt jeder Gedanke eine gewisse Schwingung und soll damit Gedanken und Gefühle mit ähnlichen Schwingungen wieder anziehen. Du kannst es ein bisschen mit dem im „ersten Eindruck“ vergleichen. Wenn du offen und mit einem Lächeln auf neue Menschen zu gehst, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie dir ebenfalls freundlich gegenüber treten.


Vereinfacht kann man also sagen, dass unser Verhalten unsere persönlichen Verhältnisse und unsere Lebensumstände bestimmen: Negatives zieht Negatives an, Angst zieht Angst an, Aggressivität zieht Aggressivität an usw. Wir haben jedoch jederzeit die Möglichkeit unsere Verhaltensweisen und Gedanken ins Positive umzukehren.

Was bedeutet Manifestieren?

Vereinfacht gesagt ist Manifestation der Prozess und die Schritte, die wir anwenden können, um uns in einer positiven Schwingungen zu halten.


Beim manifestieren geht es darum, dass was wir das was wir uns wünschen auch tatsächlich fühlen, so als wäre es schon da. Das ist auch der Grund, weshalb manche Affirmationen nicht funktionieren. Wenn du dir zum Beispiel sagst „ich bin reich“ dein Gefühl und deine Gefühlswelt allerdings in Armut sind, funktioniert das Gesetz der Anziehung nicht.


Das was du dir wünschst muss auf der gleichen Frequenz schwingen wie das was du denkst und fühlst.



Die Schritte des Manifestierens


Schritt 1: Sei dir klar darüber, was du willst.

Nimm dir Zeit, deine Ziele so genau wie möglich zu formulieren. Formuliere deine Ziele detailliert nach dem SMART Prinzip.

Ein Ziel ist immer schriftlich definiert. Um ein Ziel erreichen zu können, brauchst du einen Plan. Formuliere deine Ziele detailliert nach dem SMART Prinzip:

S = Spezifisch

M = Messbar

A = Anspruchsvoll

R = Realistisch

T = Terminiert

Schritt 2: Kenne deine negativen Glaubenssätze

Wenn du weißt, was du möchtest, lass dich nicht von deinen inneren Glaubenssätzen abhalten. In sehr einfachen Worten können wir sagen, dass Glaubenssätze unbewusste innere Gedanken und Überzeugungen sind. Diese Überzeugungen beeinflussen uns selbst, andere und die Welt. Im Englischen nennen wir diese Überzeugungen auch "silent speech“.


Beispiele für negative Glaubenssätze sind:

  • Ich kann das nicht.

  • Ich schaffe das nicht.

  • Andere sind besser als ich.

  • Ich bin nicht schön / schlank genug.

  • Ich habe immer Pech.

Erkenne deine Glaubenssätze und deute sie um. Sie blockieren dich sonst auf dem Weg zu deinem Ziel.

Schritt 3: Fange an, auf deine Ziele hinzuarbeiten

Nur einen Wunsch zu formulieren und zu warten, bis er in Erfüllung geht, wird nicht funktionieren. Du musst ins Tun kommen. Definiere die Schritte, die du gehen kannst, um deinem Ziel näher zu kommen. Welche Hürden gibt es zu nehmen? Welche täglichen Gewohnheiten, Gedanken und Verhaltensweisen halten dich davon ab, dein Ziel zu erreichen? Welche Gewohnheiten unterstützen dich dabei, deine Ziele zu erreichen? Welche Entscheidung kannst du jetzt treffen, um deinem Ziel näher zu kommen?

Schritt 4: Praktiziere Dankbarkeit

Wenn wir Dankbarkeit in unser Leben integrieren, ist das ein Grundbaustein, um glücklich zu sein. Sie hat auch einen positiven Effekt auf eine optimistische Grundhaltung. Wenn man sich auf Dankbarkeit konzentriert, fokussiert man sich auf die Dinge, die einen zufrieden machen und Freude bringen. Auch der erfolgreichste Persönlichkeitstrainer aus den USA, Tony Robbins, praktiziert täglich Dankbarkeit und nennt sie als eines der Grundlagen für Erfolg und eine positive Lebenseinstellung. Er glaubt, dass die beiden Emotionen Angst und Ärger uns daran hindern, unsere Ziele im Leben zu erreichen und sagt: "Man kann nicht gleichzeitig dankbar und wütend sein.“

Schritt 5: Vertraue darauf, dass das Universum dich unterstützt

Je mehr du dich in Dankbarkeit übst und deinen Fokus auf das Positive richtest, desto mehr kannst du deine alten Glaubensmuster loslassen. Und je mehr du davon loslassen kannst, desto mehr beginnst du in der Gegenwart zu leben. Je positiver deine Grundeinstellung wird, desto eher lässt du alte und negative Glaubensmuster los und desto größer wird dein Vertrauen, dass alles so kommt, wie es kommen soll. Bleibe in der Fülle.


Alles, was in deinem Leben passiert, passiert für dich, nicht gegen dich!



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