• nadineweiland

Vorbereitung zur Meditation

Aktualisiert: Juni 24


Zeitpunkt der Meditation

Die besten Zeiten für deine Meditation sind morgens, direkt nach dem Aufwachen und spät abends kurz vor dem Einschlafen. Der Grund hierfür ist der Zustand deiner Gehirnwellen.

Beim Einschlafen am Abend durchläufst du ganz natürlich alle Zustände der Gehirnwellen. Vom wachen Beta Zustand über den langsameren Alpha Zustand über den noch langsameren Theta Zustand (schon im Halbschlaf) bis hin zum Delta Zustand (Tiefschlaf). Beim Aufwachen am Morgen geschieht das Ganze in umgekehrter Reihenfolge.

Zu diesen beiden Zeitpunkten fällt es dir einfach einfacher in den Alpha und Theta Zustand zu schlüpfen, in dem das Unterbewusstsein am besten erreicht werden kann. Zu diesen beiden Zeiten steht die Tür zum Unterbewusstsein offen und es kann schneller erreicht werden. Du kannst auch während des Tages meditieren, das ist selbstverständlich nicht falsch. Es dauert nur in der Regel länger bis du deinen Gehirnwellen Zustand verändert hast.


Ort der Meditation

Finde einen Ort, an dem du ungestört bist und alleine sein kannst. Einen Platz, an dem du dich wohlfühlst und loslassen kannst und an den du gerne täglich zurückkehrst. Du kannst auf einem Stuhl sitzen oder auf dem Boden auf einer Matte oder einem Meditationskissen. Wichtig ist, dass es nicht zieht, nicht zu warm ist und du auch sonst von nichts gestört wirst. Du kannst mit oder ohne Musik meditieren oder meine geführten Meditationen nutzen. Schalte dein Handy, Computer und Fernseher aus. Alle äußeren Reize sollten ausgeschaltet werden, damit du nach innen gehen kannst. Trage bequeme Kleidung und lege deine Uhr und deinen Schmuck ab. Trinke gerne vorher einen Schluck Wasser und stelle dir für alle Fälle ein Wasserglas in die Nähe.

Setze dich mit aufrechter Wirbelsäule auf einen Stuhl oder auf den Boden und halte deinen Körper aufrecht aber entspannt. Es kann sein, dass dein Kopf während der Meditation immer mal wieder wegknickt. Das ist ok. Du beginnst in einen langsameren Gehirnwellenzustand einzutreten. Das gibt sich mit der Zeit.

Schließe deine Augen und konzentriere dich auf deine Atmung. Langsam trittst du von einem Beta in einen Alpha Gehirnwellenzustand ein. Du wirst ruhiger, bleibst gleichzeitig fokussiert und Raum und Zeit verschwinden.


Dauer der Meditation:

Über die Dauer der Mediation entscheidest du grundsätzlich selbst. Wenn du erst mit der Meditation beginnst, dann starte unbedingt in kleinen Schritten. 5 oder 10 Minuten sind zu Beginn ausreichend. Steigere dich langsam. Nicht nur der Geist, auch der Körper müssen sich an dieses neue „Training“ erst gewöhnen. Gerade dein Körper wird versuchen, dir die Meditation auszureden, denn er hat gar keine Lust lange still zu sitzen. Also fängt auch dein Geist an sich zu wehren und erzählt dir, dass du genauso gut auch morgen anfangen kannst. Oder dein Rücken oder dein Knie fängt an zu schmerzen. An dieser Stelle musst du üben darüber hinwegzusehen und deine Meditation „durchzuziehen“. Kehre sanft aber beständig immer wieder zurück. Wie bei jedem Training wird es irgendwann einfacher und der Körper und dein Geist werden „besser“ in der Meditation, können es vielleicht kaum abwarten, bis du es wieder tust.

Wenn du im Zeitdruck bist, macht eine Meditation oft wenig Sinn. Nimm dir die Zeit, die du brauchst und suche dir die Meditation, die in deinen jeweiligen Zeitrahmen passt.

In einem weiteren Artikel erkläre ich dir, warum wir meditieren sollten. Sicher interessiert dich das auch.

Wenn du direkt mit stillen oder geführten Meditationen starten möchtest, nutze meine kostenfreien Meditationen.

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