Die Chakras und ihre Bedeutung

Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet Rad oder Kreis. In unserem Körper gibt es insgesamt sieben Hauptchakras, die man auch als Energiezentren bezeichnen kann. Durch verschiedene Techniken können diese Chakras aktiviert und harmonisiert werden. Das hat positive Auswirkungen auf die körperliche und seelische Gesundheit, die Stabilität und die innere Ruhe.


Die Chakra-Lehre stammt aus dem Yoga, kann aber auch in vielen anderen Kulturen beobachtet werden. Chakras haben ihren Ursprung im feinstofflichen Energiesystem des Menschen und stehen trotzdem in direkter Verbindung zum physischen Körper. Sie beeinflussen die Zellen, die Organe und das ganze Hormonsystem und wirken sich auf unsere Gefühle und Gedanken aus.


In der Chakra-Arbeit geht es darum, die Hauptchakras zu aktivieren und zu harmonisieren. Dies gelingt uns besonders gut durch körperliche Arbeit, nämlich Yoga Übungen. Jeder Asana kann ein und manchmal auch mehrere Chakras zugeordnet werden, sodass wir die Chakras ganz gezielt bearbeiten können. Doch nicht nur Yoga wirkt sich auf die Chakras aus. Auch Heilsteine, Farben, Düfte und ätherische Öle können zur Unterstützung hinzugezogen werden.





Schauen wir uns erst einmal die sieben Chakras und ihre Bedeutung an.

Das Wurzelchakra (Muladhara-Chakra)

Das Wurzelchakra ist das unterste Chakra und bildet somit die Basis für alle weiteren Chakras. Man nennt es im Sanskrit Muladhara-Chakra. “Mula" bedeutet Wurzel und "adhara" bedeutet Stütze. Oft wird dieses Chakra als Basiszentrum, Steißbeinchakra oder Wurzelzentrum bezeichnet. Es befindet sich im Bereich des Beckenbodens auf Höhe des Steißbeins zwischen Damm und Anus und an der Wirbelsäule auf Höhe des Steißbeins. Es versorgt mit seiner Energie den Beckenboden, insbesondere den Dickdarm und das Rektum. Weitere Einflussbereiche sind das Skelett, das uns Stabilität gibt und Beine und Füße, die uns mit der Erde verbinden. Auch Zähne und Nägel, Blutbildung, Verdauung und der Ischiasnerv werden durch die Aktivität des Muladhara-Chakras beeinflusst. Es besteht auch ein Zusammenhang mit der Drüsenfunktion der Nebennieren. Urvertrauen und Überlebensinstinkt sind zentrale Themen des Wurzelchakras.


Das Sakralchakra (Svadhisthana-Chakra)

Das Zentrum für Sinnlichkeit und Sexualität ist das Sakralchakra. Svadhisthana bedeutet soviel wie Süße oder Anmut, kann aber auch als eigenständiger Lebensraum übersetzt werden. Das Sakralchakra wird auch als Sexualchakra, Sexualzentrum oder zweites Chakra bezeichnet. Es befindet sich auf der Höhe des Kreuzbeins, knapp oberhalb der Genitalien, ein paar Finger breit unterhalb des Nabels. Das Sexualchakra versorgt die Genitalien, die Bauchorgane, die Gebärmutter, die Nieren und die Blase mit Energie. Der Wirkungsbereich erstreckt sich auf den gesamten Beckenbereich und das Kreuzbein. Zusätzlich reguliert das Sakralchakra auch die Drüsenfunktion von Hoden und Eierstöcken.

Das Nabelchakra (Manipura-Chakra)

In Sanskrit bedeutet "Manipura" leuchtendes Juwel oder Ort der Juwelen. In den Chakra-Lehren wird das Manipura-Chakra als ein Hochenergie-Chakra betrachtet. Wie eine strahlende Sonne durchdringt dieses Chakra den ganzen Körper und versorgt ihn mit Prana, der universellen Lebensenergie. Es liegt etwas oberhalb des Nabels, in der Magengegend, am Übergang zwischen Lenden- und Brustwirbelsäule. Seine Energie wirkt auf Magen, Dünndarm, Milz, Gallenblase und Leber.

Das Herzchakra (Anahata-Chakra)

Das Herzchakra liegt im Mittelpunkt des Chakra-Systems und ist in allen Traditionen mit der Kraft der Liebe verbunden. Man nennt es auch das Brustchakra oder Herzzentrum. Es liegt in der Mitte des Brustkorbs, wobei seine Energie das Herz, die Lungen und den Kreislauf beeinflusst. Auch die Haut, das Blut, die Hände, die Arme und der obere Rücken befinden sich in diesem Einflussbereich.

Das Halschakra (Vishudda-Chakra)